Honda MSX 125
Honda hat mit der MSX 125 ein schnuckeliges Leichtkraftrad im Programm, das nicht zweckmäßig, aber mit unerreichtem Aufmerksamkeitsfaktor daher kommt. In Erinnerung an die Honda Dax der 1970er-Jahre haben die Japaner ihr voraussichtlich ab Mai erhältliches Mini-Motobike für 2016 aufgehübscht: Tank und Seitenteile präsentieren sich kraftvoller, die Front mit neuem, übereinander platziertem LED-Doppelscheinwerfer unterstreicht das moderne Design mit der schwungvollen Heckpartie samt LED-Rücklicht, höherem Beifahrersitz und neuem Unterflur-Auspuff.
Ein Mono-Backbone-Stahlrahmen bildet das Rückgrat der MSX125 und lässt genug Raum, um Komponenten der Einspritzung und weitere elektrische Bauteile unter dem Bodywork mitsamt Tank verstecken können. Eine Upside-Down-Telegabel mit stabilen Gabelbrücken führt das Vorderrad, hinten wird die stabile Kastenschwinge über ein einstellbares Monofederbein abgefedert. Müheloses Handling, in Einklang mit stabilem Geradeauslauf sowie sicherer Kurvenlage sollen für Fahrspaß bei jeder Gangart sorgen.
Der luftgekühlte ohc-Einzylindermotor mit Zweiventiltechnik stellt bewährte Honda-Technik dar und ist mit einer PGM-FI Benzineinspritzung ausgestattet. Das Vierganggetriebe wird mit dem linken Fuß geschaltet, gekuppelt wird wie beim Motorrad, die Kraftübertragung obliegt einer Rollenkette.
Hierzulande darf die MSX125 ab 16 Jahren mit dem Führerschein A1 gefahren werden. Oder mit dem PKW-Führerschein, wenn dieser vor dem 1. April 1980 erworben wurde. Einen Preis gibt es noch nicht, er dürfte sich aber bei etwa 3.300 Euro inkl. Nebenkosten einpendeln.
Infos dazu unter www.honda.de.





