Yamaha X-Max 125
Yamaha X-Max 125 gebraucht

Strammer Max

Im Stahlrohrrahmen unter dem Kunststoffkleid werkelt ein geschmeidiger, flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertakter mit obenliegender Nockenwelle und Vierventiltechnik, dessen Gemischaufbereitung über eine elektronische Einspritzanlage erfolgt. Die Abgasreinigung übernehmen zwei über eine Lambdasonde geregelte Katalysatoren. Euro 3 ist bei jedem X-Max selbstverständlich.

Vierzehn PS und ein ordentliches Drehmoment von 11,3 Nm genügen, um den rund 166 Kilogramm leichten X-Max 125 in knapp 14 Sekunden auf 100 km/h zu beschleunigen und ihn zu einer Höchstgeschwindigkeit von fast 110 km/h zu verleiten. Aber nicht euphorisch sein. Laut Tachometer liegen dann gut 125 km/h an. Die Topspeed reicht aber locker, um sich auf Autobahnen auch die Raser unter den LKW vom Leibe zu halten.

Egal, wie schnell man mit dem X-Max unterwegs ist, ein Geizkragen ist er allemal. Wer behutsam mit dem Gasgriff umgeht, bewegt sich immer deutlich unter der 3-Liter Marke. So kann man bis zum nächsten Tankstopp an die 400 Kilometer zurücklegen, ohne Gefahr zu laufen, mit dem Roller auf dem Trockenen zu stehen.

Der X-Max verfügt über zwei ausreichend dimensionierte Scheibenbremsen, die zur guten Verzögerung zwar etwas Handkraft erfordern, sich aber gut dosieren lassen. Leider gibt es für die erste Baureihe (V1) zwischen 2006 und 2010 kein ABS. Dies war erst mit Modelljahr 2011(V2) gegen Aufpreis erhältlich. Bis dahin blieb der X-Max in fünf Produktionsjahren bis auf Kleinigkeiten wie neuer Tachometer, längere Spiegelausleger, modifizierte Telegabel, verstärkter Hauptständer und geänderte Rahmenbefestigung für die Soziusrasten und diverse Farbvarianten nahezu unverändert. Der vibrationsarme wie kultivierte Motor schafft locker 50000 Kilometer und mehr, ohne das eine Generalüberholung ansteht. Tanken, Öl kontrollieren und gegebenenfalls nachfüllen und alle 6000 Kilometer eine Inspektion durchführen lassen, mehr ist nicht zu tun. Daneben stehen alle 12000 Kilometer zusätzlich das Einstellen der Ventile und der Luftfilterwechsel an, und alle 18000 Kilometer sollen der Antriebsriemen und die Rollen nebst Gleitschienen üblicherweise erneuert werden.

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